PowerShift

Liebe*r ,

damit es im Advent nicht nur bei Lichterketten bleibt, sondern auch um die Machtverhältnisse hinter unseren Lieferketten, haben wir auf Instagram einen Adventskalender gestartet – mit täglichen Fakten, Einordnungen und Gesichtern aus unserem Team. Schauen Sie doch einmal rein.

Außerdem haben wir uns was etwas Besonderes überlegt. Dank der großzügigen Unterstützung von Kathrin Hartmann, verlosen wir ihr handsigniertes Buch: Öl, ins Feuer. Wie sie an der Verlosung teilnehmen können, erfahren sie weiter unten im Newsletter.

Darüber hinaus finden Sie in diesem Newsletter unsere neue Studie, die zeigt, wie sanktionierte russische Oligarchen Investitionsschiedsgerichte nutzen, um milliardenschwere Entschädigungen für Sanktionen gegen Russlands Krieg einzuklagen – in einer Größenordnung, die fast der bisherigen EU-Militärhilfe für die Ukraine entspricht.

Und zuletzt möchten wir Sie noch auf einen Termin hinweisen: Am 11. Dezember, 16:00 Uhr, laden wir zu einer Online-Veranstaltung zum Erzabbau im Amazonas ein.

Wir wünschen Ihnen ruhige und erholsame Feiertage – und ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam noch klarer benennen, was schiefläuft, Bündnisse stärken und dafür sorgen, dass Verantwortung nicht verhandelt, sondern endlich wahrgenommen wird.

Ihr PowerShift-Team

 
PowerShift Fokus
 
Titelbild PowerShift Studie Oligarchen Konzernklagen
Milliardenklagen von Oligarchen untergraben Russland-Sanktionen

Sanktionierte russische Oligarchen drehen den Spieß um: Unsere neue Studie zeigt 28 Investitionsschiedsverfahren über insgesamt 62 Milliarden US-Dollar – fast so viel wie die gesamte EU-Militärhilfe für die Ukraine seit 2022. „Um zu verhindern, dass sanktionierte Oligarchen Europa und insbesondere die Ukraine in milliardenschwere Rechtsstreitigkeiten verwickeln, müssen die Investitionsschutzabkommen mit Russland und der Ukraine sofort gekündigt werden“, warnt Fabian Flues, Autor der Studie und Experte für Investitionspolitik bei PowerShift. Mehr als die Hälfte der Fälle wurde allein 2025 eingereicht und richtet sich direkt gegen Russland-bezogene Sanktionen, vor allem gegen Sicherheitsmaßnahmen der Ukraine. Möglich wird das durch Investor-Staat-Klagerechte (ISDS) in Investitionsabkommen – auch zwischen EU-Staaten und der Ukraine –, die Oligarchen nutzen, um Sanktionen vor intransparenten Schiedsgerichten anzugreifen. Besonders brisant: Oligarchen klagen häufig über Briefkastenfirmen in EU-Staaten wie Deutschland, Luxemburg, Belgien oder den Niederlanden und nutzen so deren Investitionsabkommen mit der Ukraine aus. Unsere Botschaft an die Politik ist eindeutig: Wer Sanktionen gegen Russlands Angriffskrieg schützen und demokratische Handlungsspielräume sichern will, muss diese Investitionsabkommen umgehend beenden und ISDS grundsätzlich in Frage stellen. Mehr Überblick hier sowie zur vollständige Studie hier. 

Mehr Informationen und zur Studie hier
 
PowerShift Adventskalender
 
Titelbild PowerShift Instagram Feed
Im Advent hinschauen: Folgen Sie uns auf Instagram

Der Advent ist für viele eine Zeit der Lichter, Rückblicke und guten Vorsätze. Aber die Klimakrise macht keine Pause – und ungerechte Handels- und Rohstoffpolitik auch nicht. Wenn es im Dezember nicht nur gemütlich, sondern auch politisch werden soll, laden wir Sie ein, unsere Arbeit noch näher zu begleiten: auf unseren Social-Media-Kanälen, besonders auf Instagram, denn dort haben wir in diesem Jahr einen Adventskalender gestartet.
Jeden Tag öffnet sich ein Türchen mit Fakten, Einordnungen und Hintergründen zu Rohstoffen, Handel und Klima. Kurz, pointiert, einordnend – für alle, die Politiken nicht nur überfliegen, sondern verstehen wollen.

Und: Sie sehen die Menschen hinter PowerShift. Unser Team, unsere Recherchen, unsere Fragen an die Politik – also genau das, was es braucht, damit Klimagerechtigkeit, Menschenrechte und fairer Handel nicht zur Randnotiz werden.

Wenn Sie uns auf Instagram folgen, sind Sie bei allen Beiträgen dabei:
Hinter einem Türchen wartet ein besonderes Geschenk von PowerShift & Kathrin Hartmann. 
Wenn Sie überlegen, welche Wünsche Sie erfüllen könnten - wir hätten einen in eigener Sache: Jede Spende hilft.

Wir freuen uns, dass Sie uns begleiten – sei es hier, auf Instagram und auf unseren weiteren Social-Media-Kanälen. Je mehr Menschen dranbleiben, desto schwerer wird es, Klimapolitik, Handelspolitik und Rohstoffpolitik hinter kurzfristigen Interessen verschwinden zu lassen.

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PowerShift Termine
 
Titelbild PowerSTitelbild Fischer im Boot Veranstaltung Rohstoffabbau im Amazonas
Rohstoffabbau im Amazonas - Präsentation des Hintergrundpapiers “Erz gesucht, Amazonas verloren”

11. Dezember 2025, 16:00 Uhr, online

Präsentation des Hintergrundpapiers “Erz gesucht, Amazonas verloren” mit Berichten zur COP30 in Belém

Der Abbau metallischer Rohstoffe im brasilianischen Amazonasgebiet steht exemplarisch für die Widersprüche globaler Klimapolitik. Während Regierungen weltweit auf Dekarbonisierung setzen, wächst der Bedarf an Metallen wie Aluminium, Eisen und Kupfer kontinuierlich. Dies hat gravierende Folgen für die Menschen und die Umwelt in den Abbauregionen sowie für das Weltklima. Denn nur ein kleiner Teil der weltweit geförderten Metalle fließt tatsächlich in Technologien für die Energiewende.

Es präsentieren und diskutieren:
Camila de Abreu, FDCL
Vinícius Mendes, KoBra
Constantin Bittner, PowerShift – AK Rohstoffe
Moderation: Steffi Wassermann, FDCL

Mehr Information & Registrierung hier
 
PowerShift Verlosung
 

Wir verlosen zwei signierte Exemplare von Kathrin Hartmanns Buch "Öl ins Feuer"

Kathrin Hartmann gehört zu den profiliertesten Stimmen, wenn es darum geht, die politischen und wirtschaftlichen Mechanismen hinter der Klimakrise offenzulegen. In ihrem aktuellen Buch „Öl ins Feuer“ zeigt sie mit eindrucksvoller Klarheit, wie fossile Interessen, Greenwashing und politisches Wegducken weltweit dazu beitragen, dass sich bestehende Ungleichheiten verschärfen und notwendige Transformationen ausgebremst werden.
Kathrin Hartmanns Analysen greifen zentrale Fragen auf, die auch unsere Arbeit bei PowerShift prägen: strukturelle Ausbeutung entlang globaler Lieferketten, ungerechte Handelsbeziehungen und eine Rohstoffpolitik, die Profite häufig über Menschenrechte stellt. Mit präziser Recherche und politischem Scharfsinn macht sie sichtbar, warum echte Klimagerechtigkeit unbequem sein muss – und warum sie trotzdem unverzichtbar bleibt.
Wir verlosen unter allen Spender*innen, die bis zum 31.12.2025 via Adventsspendenformular an PowerShift spenden zwei signierte Exemplare von „Öl ins Feuer“. Ein Impuls, der Mut macht, tief hinzuschauen – und konsequent an Lösungen zu arbeiten, die globale Gerechtigkeit wirklich stärken.

Zur Adventsaktion
 
PowerShift in den Medien
 

09.12.2025, Le Soir
Sanctions: des oligarques russes réclament au moins 53 milliards devant des tribunaux d’arbitrage
Un rapport de la coalition d’ONG européenne ETJC, avec notamment le CNCD-11.11.11, dévoile que des investisseurs russes multiplient les recours pour contrer les sanctions économiques européennes. L’outil utilisé, les ISDS, « menace la souveraineté des Etats européens », alertent les ONG. Weiterlesen

09.12.2025, DIE ZEIT
Wie russische Oligarchen europäische Staatshaushalte attackieren
Putins Krieg wird immer öfter auch vor Schiedsgerichten geführt. Russische Unternehmen fordern dort von der EU und Ukraine Milliarden – und könnten erfolgreich sein. Weiterlesen

09.12.2025, Le Monde
Les Européens sous la menace de lourdes pénalités financières en raison de vieux traités commerciaux signés par la Russie
Un rapport alerte sur le risque que font peser sur l’Union européenne les procédures d’arbitrage lancées par les oligarques et entreprises russes visés par des sanctions. Weiterlesen

03.12.2025, Die Welt am Abend
Die Strategie der EU zur Versorgung mit Seltenen Erden
In der Sendung von Bayern 2 sprach unser Rohstoffreferent Michael Reckordt über die Strategie der EU, eine Versorgung mit Seltenen Erden sicherzustellen und welche kritischen Aspekte es bei dieser zu beachten gibt.

01.12.2025, Rundbrief 3/2025, Forum Umwelt und Entwicklung
Ein Abkommen im Schatten des Rohstoffhungers
Das Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und Indonesien soll Zölle senken und den Zugang zu Rohstoffen sichern, gefährdet aber In- donesiens Entwicklungsstrategie, schwächt Schutzmechanismen für Umwelt und Arbeiter:innen und verschärft neokoloniale Strukturen. Weiterlesen

 
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