Öffentliche Milliarden für Bergbau: Lücken bei Standards, Transparenz und Rechenschaft schließen!
Die neue PowerShift-Studie von Vanessa Fischer ( Referentin für Rohstoffpolitik) zeigt: Öffentliche Finanzinstitutionen ermöglichen mit Krediten, Garantien und Beteiligungen weltweit Bergbauprojekte – oft trotz erheblicher Risiken für Menschenrechte, Umwelt und lokale Gemeinschaften.
Die Ergebnisse machen deutlich, worum es geht: Landverlust, Umsiedlungen, Konflikte um Wasser und ausbleibende Entschädigungen. Gleichzeitig planen Regierungen und öffentliche Banken, noch mehr Geld in sogenannte kritische Rohstoffe zu lenken.
Damit droht öffentliche Finanzierung genau jene Krisen zu verschärfen, die sie eigentlich nicht befördern dürfte. Die Studie weist nach: nur verbindliche Umwelt- und Menschenrechtsstandards, volle Transparenz und wirksame Beschwerdemechanismen beenden diesen Zustand.
Öffentliche Gelder dürfen keine neuen Konflikte finanzieren. Statt immer mehr Bergbau abzusichern, braucht es eine Rohstoffwende: weniger Verbrauch, mehr Kreislaufwirtschaft und globale Gerechtigkeit. |