PowerShift

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die sozial-ökologische Transformation fällt nicht vom Himmel – sie muss politisch gestaltet werden. Ob in Handelsabkommen, bei der Wärmewende oder auf der Straße: Es braucht verbindliche Regeln, eine starke Zivilgesellschaft und Menschen, die sich für eine gerechte Zukunft einsetzen. Genau daran arbeiten wir. In diesem Newsletter stellen wir Ihnen unsere neue Analyse zum EU-Indonesien-Handelsabkommen vor, laden Sie zum Wärmegipfel Berlin ein, empfehlen Ihnen die neue Folge unseres Podcasts Kompass Weltwirtschaft zur Wärmewende und informieren über unsere Beteiligung an der Mietenwahnsinn-Demo. Wir freuen uns, wenn Sie die Debatten begleiten, sich einbringen und unsere Arbeit weiterverfolgen.

Ihr PowerShift-Team

 
PowerShift - Analyse
 

EU-Indonesien-Abkommen: Kein nachhaltiger Handel ohne starke Arbeitsrechte

Unsere Fachreferentin für Handelspolitik Alessa Hartmann hat in Kooperation mit der Arbeiterkammer Wien eine neue Analyse zum geplanten EU-Indonesien-Freihandelsabkommen (CEPA) veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass die vorgesehenen Regelungen zu Arbeitsrechten, Klima- und Umweltschutz trotz zahlreicher Verweise auf internationale Standards bislang zu unverbindlich und nur unzureichend durchsetzbar sind. Gerade in exportorientierten Sektoren wie Bergbau, Industrie und Palmölproduktion drohen dadurch erhebliche Risiken für Beschäftigte und Umwelt. Das Fazit: Nachhaltigkeit muss verbindlich, messbar und wirksam in allen Bereichen von Handelsabkommen verankert werden.

Zur vollständigen Analyse
 
PowerShift - Termine
 
Wärmegipfel Berlin Wärmewende gemeinsam
Wärmegipfel Berlin: Die Zukunft der Wärme gemeinsam gestalten

Sa., 29. August 2026, 12:00 - 20:00 Uhr, Berlin

Wie gelingt eine klimafreundliche, bezahlbare und sozial gerechte Wärmeversorgung für Berlin? Gemeinsam mit BUND Berlin, Berliner Energietisch, NaturFreunde Berlin und Klimaneustart Berlin laden wir zum Wärmegipfel Berlin ein. Im Mittelpunkt stehen Workshops zu Nahwärme und Bürgerenergie, klimafreundlicher Fernwärme sowie der sozialen Wärmewende. Zum Abschluss diskutieren die Spitzenkandidierenden die gemeinsam erarbeiteten Forderungen für Berlins Wärmepolitik.
Bringen Sie Ihre Ideen und Forderungen bereits vorab auf waermegipfel.berlin ein.

Mehr Informationen zum Mitmachen hier!
 
Klima Block Demo
Save the Date: Mieten- und Klimagerechtigkeit gemeinsam auf die Straße bringen

Sa., 5. September 2026, 13:00 Uhr, Berlin

PowerShift beteiligt sich als Teil des Bündnisses gegen Verdrängung am Klima-Block der Mietenwahnsinn-Demo. Denn die Wohnungs- und Klimakrise müssen gemeinsam gelöst werden. Wir setzen uns für eine soziale Wärmewende, eine klimagerechte Stadtentwicklung und eine gemeinwohlorientierte Energieversorgung ein – ohne Verdrängung und explodierende Wohnkosten. Kommt mit uns auf die Straße und macht euch gemeinsam mit uns stark für eine soziale und klimagerechte Stadt!

Mehr Informationen hier
 
Kompass Weltwirtschaft - der Podcast
 
Kompass Weltwirtschaft 74 Wärmewende
Ein Plan für die Wärme – Wie Berlin in Zukunft emissionsfrei heizen könnte

Wie ist der Stand der Wärmewende in Berlin?

Berlin hat einen neuen Wärmeplan – ein erster Schritt, um die Wärmewende voranzubringen und die Wärmeversorgung fit für die Zukunft zu machen. Denn Öl und Gas zu verbrennen können wir uns offensichtlich nicht mehr leisten. Wie kann eine Großstadt möglichst emissionsfrei heizen? Und welche Maßnahmen muss der Senat dringend umsetzen? Darüber spricht Nora Noll mit Neelke Wagner, Referentin für Klimapolitik bei PowerShift, in der neuen Folge von Kompass Weltwirtschaft.

Zur Folge 74
 
PowerShift in den Medien
 

15.06.2026, energiezukunft 15 Jahre Rohstoffkrise – und die Politik hat nichts gelernt Die nächste Rohstoffkrise könnte sich schon bald zuspitzen: Anfang Oktober endet das einjährige Moratorium auf chinesische Ausfuhrkontrollen für Seltene Erden und Permanentmagnete. Und erneut ist kaum jemand vorbereitet. Weiterlesen

04.06.2026, The Portugal News
Durchgesickerte Dokumente werfen Fragen über politischen Druck bei der Auswahl von strategischen Rohstoffprojekten der EU auf Interne Dokumente der Europäischen Kommission geben Anlass zur Besorgnis über die Transparenz und Integrität des EU-Auswahlverfahrens für strategische Projekte im Bereich der kritischen Rohstoffe und enthüllen die spätere Aufnahme von elf umstrittenen Projekten nach Interventionen der Mitgliedstaaten Anfang 2025. Weiterlesen

01.06.2026, Rosa Luxemburg Stiftung
Gerechte Energiewende in Senegal: Politikwechsel statt Schuldenspirale  Die internationale Unterstützung für Senegals Energiewende erscheint auf den ersten Blick umfangreich: Mit der «Partnerschaft für eine gerechte Energiewende» (Just Energy Transition Partnership, JETP) stellen Deutschland, Frankreich, Kanada, das Vereinigte Königreich und die Europäische Union bis 2028 rund 2,5 Milliarden Euro in Aussicht. Doch der Großteil dieser Mittel soll über Kredite fließen – in ein Land, dessen Staatsverschuldung bereits dramatisch hoch ist. Statt neue Handlungsspielräume zu schaffen, droht die JETP damit die Schuldenkrise weiter zu verschärfen. Weiterlesen

29.05.2026, amerika21
"Gold gegen Glasperlen": Kritik an neuem Freihandelsabkommen EU-Mexiko Mexiko-Stadt. Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum haben in Mexikos Hauptstadt ein neues Freihandelsabkommen unterzeichnet. Im Rahmen der Unterzeichnungszeremonie kritisierten 72 Organisationen aus Lateinamerika und der EU das Abkommen, da in erster Linie die Privilegien für Konzerne ausgeweitet würden. Weiterlesen

19.05.2026, A&W-Blog
Starke Marktregeln, schwache Arbeitsrechte: Die sozialen Risiken des EU-Indo­nesien-Abkommens
Die EU-Kommission verkauft das Handelsabkommen mit Indonesien (Comprehensive Economic Partnership Agreement – CEPA) als Fortschritt für nachhaltiges Wachstum. Doch ein Blick in das Nachhaltigkeitskapitel zeigt: Verbindlich abgesichert sind vor allem Marktzugang und Zollabbau, nicht aber bessere Rechte für Beschäftigte. Gerade in Sektoren wie Nickel, Palmöl und Industrieproduktion droht mehr Handel dort anzuknüpfen, wo Arbeitsrechte, Umweltschutz und demokratische Kontrolle heute schon unter Druck stehen. Weiterlesen

19.05.2026, Der Rabe Ralf
Wo steht Berlin bei der Wärme­wende? Rund 40 Prozent der Treibhausgasemissionen Berlins entstehen durch das Heizen von Gebäuden – vor allem mit Erdgas, Kohle und Heizöl. Die Wärmeversorgung ist nicht nur der größte Einzelposten der Berliner Klimabilanz. Sie beeinflusst auch die Wohnkosten. Die Gaspreiskrise nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat gezeigt, wie schnell Heizen zur existenzbedrohenden finanziellen Belastung werden kann. Im März bahnte sich Ähnliches durch den Krieg im Nahen Osten an. Weiterlesen

 
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