15.06.2026, energiezukunft 15 Jahre Rohstoffkrise – und die Politik hat nichts gelernt Die nächste Rohstoffkrise könnte sich schon bald zuspitzen: Anfang Oktober endet das einjährige Moratorium auf chinesische Ausfuhrkontrollen für Seltene Erden und Permanentmagnete. Und erneut ist kaum jemand vorbereitet. Weiterlesen
04.06.2026, The Portugal News Durchgesickerte Dokumente werfen Fragen über politischen Druck bei der Auswahl von strategischen Rohstoffprojekten der EU auf Interne Dokumente der Europäischen Kommission geben Anlass zur Besorgnis über die Transparenz und Integrität des EU-Auswahlverfahrens für strategische Projekte im Bereich der kritischen Rohstoffe und enthüllen die spätere Aufnahme von elf umstrittenen Projekten nach Interventionen der Mitgliedstaaten Anfang 2025. Weiterlesen
01.06.2026, Rosa Luxemburg Stiftung Gerechte Energiewende in Senegal: Politikwechsel statt Schuldenspirale Die internationale Unterstützung für Senegals Energiewende erscheint auf den ersten Blick umfangreich: Mit der «Partnerschaft für eine gerechte Energiewende» (Just Energy Transition Partnership, JETP) stellen Deutschland, Frankreich, Kanada, das Vereinigte Königreich und die Europäische Union bis 2028 rund 2,5 Milliarden Euro in Aussicht. Doch der Großteil dieser Mittel soll über Kredite fließen – in ein Land, dessen Staatsverschuldung bereits dramatisch hoch ist. Statt neue Handlungsspielräume zu schaffen, droht die JETP damit die Schuldenkrise weiter zu verschärfen. Weiterlesen
29.05.2026, amerika21 "Gold gegen Glasperlen": Kritik an neuem Freihandelsabkommen EU-Mexiko Mexiko-Stadt. Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum haben in Mexikos Hauptstadt ein neues Freihandelsabkommen unterzeichnet. Im Rahmen der Unterzeichnungszeremonie kritisierten 72 Organisationen aus Lateinamerika und der EU das Abkommen, da in erster Linie die Privilegien für Konzerne ausgeweitet würden. Weiterlesen
19.05.2026, A&W-Blog Starke Marktregeln, schwache Arbeitsrechte: Die sozialen Risiken des EU-Indonesien-Abkommens Die EU-Kommission verkauft das Handelsabkommen mit Indonesien (Comprehensive Economic Partnership Agreement – CEPA) als Fortschritt für nachhaltiges Wachstum. Doch ein Blick in das Nachhaltigkeitskapitel zeigt: Verbindlich abgesichert sind vor allem Marktzugang und Zollabbau, nicht aber bessere Rechte für Beschäftigte. Gerade in Sektoren wie Nickel, Palmöl und Industrieproduktion droht mehr Handel dort anzuknüpfen, wo Arbeitsrechte, Umweltschutz und demokratische Kontrolle heute schon unter Druck stehen. Weiterlesen
19.05.2026, Der Rabe Ralf Wo steht Berlin bei der Wärmewende? Rund 40 Prozent der Treibhausgasemissionen Berlins entstehen durch das Heizen von Gebäuden – vor allem mit Erdgas, Kohle und Heizöl. Die Wärmeversorgung ist nicht nur der größte Einzelposten der Berliner Klimabilanz. Sie beeinflusst auch die Wohnkosten. Die Gaspreiskrise nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat gezeigt, wie schnell Heizen zur existenzbedrohenden finanziellen Belastung werden kann. Im März bahnte sich Ähnliches durch den Krieg im Nahen Osten an. Weiterlesen |